Eine Lomi Lomi Massage ist die genussvolle hawaiianische Massage mit warmem Öl. Sie lädt den Körper förmlich ein, loszulassen, innere Unruhe und tiefe Anspannung dürfen weich werden. Langsame zusammenhängende Berührungen, Achtsamkeit und einer angenehmen Atmosphäre sind die Hauptzutaten. Diese perfekt auf den Moment abzustimmen mach eine Lomi zur Sinfonie. Dabei entfaltet sich Tiefenentspannung, es weitet sich das Herz und das Gefühl von Verbundenheit nimmt zu.Die hawaiianische Massage der “liebevollen Hände” wird mit den Händen und den weichen Unterarmen durchgeführt. Auf diese Art wirken die Kräfte sehr großflächig und sanft auf den Körper. Die Massage endet mit einer Ruhephase, in der Du der wunderbaren Wirkung von Lomi Lomi nachspürst.
Die Lomi nutzt besondere Techniken. Am Ende ist es nicht der Griff der zählt – sondern die Qualität der Berührung.
Die Berührungen verlagern die Aufmerksamkeit in den Körper und die Gedanken treten in den Hintergrund.
Der Körper darf weich werden und wieder in seine natürliche Entspannung finden. Lomi Like.
Gehalten werden. Sicher sein. Ohne Bewertung. So kann tiefe Entspannung entstehen.
Mit jedem tieferen Atemzug öffnet sich der Körper mehr von innen heraus.
Du bist einfach da – Im Moment. Im Körper. Im Fühlen. Ganz bei Dir.
Drei Stunden nur für dich – genug Zeit für ein umfassendes Lomi-Erlebnis. Dein ganzer Körper, inklusive Herzraum, Gesicht und die intensive Bonewashing-Technik, wird mit fließenden Bewegungen in eine tiefe Entspannung geführt. Ein „Lomisieren“ in seiner reinsten Form – für absolute Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Mit 150 Minuten tauchst du in eine noch intensivere Entspannung ein. Diese Massage geht über die klassische Lomi hinaus – durch sanfte, rhythmische Berührungen kann dein Körper in einen tiefen Zustand des Loslassens eintauchen. Genug Zeit für das „Bonewashing“ der Wirbelsäule, eine besondere Reinigung.
Diese 120-minütige Lomi Lomi Massage geht noch tiefer: Neben Rücken, Armen und Beinen werden auch Bauch, Herzraum und Gesicht sanft eingebunden. Spüre, wie körperliche und emotionale Blockaden sich lösen und dein Herz sich für neue Energie öffnet.
Lass dich in eine Welt fließender Berührungen entführen! Lomi Lomi Massage für Rücken, Arme und Beine – sanft, zugleich kraftvoll und voller Hingabe. Spüre, wie Verspannungen sich lösen und eine wunderbare Leichtigkeit entsteht.
Eine Lomi Lomi Massage ist eine Berührungsreise, die dich bewusst fühlen, tiefer durchatmen und entspannen lässt. In unserer hektischen Welt geht es oft um Schnelligkeit und Effizienz. Doch durch ständige Anspannung und Kurzatmigkeit bleibt der Körper häufig im Stressmodus hängen, wodurch viele Menschen das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung verspüren.
Genau hier liegt die besondere Qualität der Lomi Lomi.
Die Lomi hat nicht die Absicht, etwas zu fixen oder zu reparieren. Du bist eingeladen, quasi in den Faultiermodus umzuschalten und nichts zu tun, nichts zu müssen. Selbst das Reden ist während der Massage minimal. Es fallen nur die notwendigen Worte für einen maximalen Wohlfühllevel.
Die hawaiianische Huna-Lehre versteht Berührung als bewusste Begegnung von Körper, Geist und Herz. Diese Massage wirkt nicht nur über Techniken oder Griffe, sondern über die Art, wie du berührt wirst: achtsam, präsent und fließend. Dadurch entsteht oft weit mehr als reine Muskelentspannung. Viele erleben, dass der Kopf stiller wird, der Atem freier fließt und innerlich eine größere Weite entsteht.
Durch den Rhythmus der Bewegung und die nicht endende Berührungsabfolge beginnt das Entspannen und Loslassen. Weichgespült kommt man wieder mehr und mehr bei sich selbst an.
Das Geheimnis der Lomi ist die perfekte, satte Berührung ohne Druck, die dich wirklich fühlt. Die Lomi ist wie ein exotischer Kurzurlaub, bei dem für alles optimal gesorgt ist.
Die Lomi ist eine sanfte Massage, die Schicht für Schicht die Muskulatur erweicht – bis hin zu einem feinen, sanften Kontakt zur Knochenhaut. Sie geht förmlich unter die Haut, ohne mit hartem Druck oder unangenehmem „Schrubben“ zu arbeiten. Ziel ist nicht Kraft, sondern ein tiefes Weichwerden des Körpers.
Die hawaiianische Lomi Lomi arbeitet mit warmem Öl, langen fließenden Berührungen und rhythmischen Bewegungen. Viele Menschen erleben sie weniger als klassische Massage, sondern eher wie eine Reise zurück zu sich selbst.
Alles, was Unbehagen, Widerstand oder ein inneres Zusammenziehen auslösen könnte, wird dabei möglichst vermieden. Gerade deshalb braucht die Lomi Zeit. Nicht Druck löst die Tiefe aus – sondern Ruhe, Wärme, Rhythmus und die Qualität der Berührung.
Ursprünglich stammt die Lomi Lomi aus Hawaii und wurde dort als ganzheitliche Form der Körperarbeit verstanden – getragen vom Aloha Spirit, einer Haltung von Achtsamkeit, Wärme und liebevoller Präsenz.
Definition: Kurz gesagt lässt sich die traditionelle hawaiianische Massageform Lomi Lomi als spirituell geprägte Heilkunst beschreiben. Der Begriff „Lomi“ bedeutet „reiben, kneten oder drücken“, die Verdoppelung verstärkt die Intensität, und „Nui“ steht für „groß“ oder „wichtig“. Die Lomi Nui Massage wurde in der alten hawaiianischen Tradition als etwas Heiliges zelebriert.
Die Lomi Lomi Massage wird im Energietempel je nach Wunsch zwischen 90 und 180 Minuten zelebriert. Die Lomi Massage folgt keinem starren Ablauf, sondern wird als individueller Lomi-Stil auf deine Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt. In einem warmen Raum mit hawaiianischer Musik entsteht eine ruhige Aloha-Atmosphäre.
Du kommst in Ruhe in der Praxis an – Zeit zum Durchatmen, Ankommen und Loslassen. Der warme Raum empfängt dich mit einer Tasse Tee, Wasser oder Kakao. In einem kurzen Vorgespräch stimmen wir uns gemeinsam ein: auf deinen Körper, deine aktuellen Themen und deine Wünsche für die Massage.
Du hast nun Zeit, dich in Ruhe zu entkleiden. Kleidung und Schmuck legst du ab. Dann legst du dich auf die leicht eingeölte Massageliege – zunächst in Bauchlage – und deckst dich mit dem weichen Massagetuch zu. Du spürst die wohlige Wärme des Wärmestrahlers über der Liege – fast wie hawaiianische Sonne auf deiner Haut.
Damit sich der Zauber der Lomi entfalten kann, braucht es Sicherheit. Der Intimbereich bleibt während der Massage bedeckt und unberührt. Das Massagetuch sorgt während der Lomi Massage für Schutz, damit du dich nicht entblößt fühlst und die fließenden Lomi-Moves ohne Unterbrechung über den ganzen Körper wandern können.
Zu Beginn der Massage wird warmes Öl auf Rücken, Arme und Beine aufgetragen. Der feine Ölfilm auf der Haut ermöglicht die fließenden, weichen Bewegungen und das besondere Gefühl der Lomi Lomi Massage.
Die langen, rhythmischen Streichungen werden mit Händen, Unterarmen und teilweise auch Ellenbogen ausgeführt. So kann tief und gleichmäßig gearbeitet werden, ohne unangenehmen Druck entstehen zu lassen. Die sich wiederholenden, wellenartigen Bewegungen laden das Nervensystem ein, zur Ruhe zu kommen und Schritt für Schritt loszulassen.
Hände und Unterarme gleiten großflächig über den Körper – weich, achtsam und fließend. Durch den großflächigen Kontakt und den dosierten Druck werden selbst chronisch verhärtete Muskeln schonend und wohlwollend gelockert. Ein erfahrener Lomi-Masseur stimmt die Tiefe der Berührungen dabei so achtsam ab, dass kein Schmerz entsteht, sondern ein wohliges Gefühl wahrgenommen wird.
Massiert werden Rücken, Schultern, Arme, Hände, Beine und Füße. Lange Streichungen, kreisende Bewegungen und tief wirkende Griffe wechseln sich ab. Einzelne Körperbereiche werden gezielt angesprochen und anschließend wieder harmonisch in den Fluss des Ganzen eingebettet. Die Bewegungen breiten sich nach und nach über den gesamten Körper aus. Du darfst loslassen, eintauchen und entspannen.
Nach der Bauchlage drehst du dich auf den Rücken. Auch hier bleibt der Intimbereich geschützt. Nun kommen Vorderseite, Arme, Hände, Kopf, Gesicht, Schultern, Bauch, Beine und Füße in den Genuss der Lomi.
Die Lomi bietet dabei besondere Massageuntergriffe, bei denen sich dein Rücken sanft mitbewegt – fast wie schwerelos im Wasser. Diese sogenannten „Delfinbewegungen“ sind ein Highlight, das viele Lomi-Gäste als besonders tief entspannend erleben.
Im letzten Abschnitt verbinden sich alle Elemente: lange, harmonische Streichungen, dynamische Griffe, sanfte Dehnungen und ein Gefühl von fließender Ganzheit. Der Körper wird gewiegt, gedehnt, berührt – wie von Meereswellen getragen.
Der Geist kommt zur Ruhe, der Atem wird weich, die Seele darf baumeln. Tiefe Entspannung breitet sich aus. Viele empfinden diesen Zustand als eine Art inneres Schweben – kraftvoll, friedlich, regenerierend.
Die Lomi endet sanft – mit Nachspüren, Einhüllen, Ausklingen. Du bekommst Zeit, ganz in deinem Tempo zurückzukehren.
Vielleicht, weil sie dem Menschen vom ersten Moment an mit besonderem Respekt und Würde begegnet.
die ölig-samtigen Berührungen auf der Haut,
das fließende Tempo ohne Druck,
das Vermeiden unnötiger Worte während der Massage,
die wohlige Wärme im Raum, die dem Körper gut tut,
der Duft feiner Pflanzenwässer, der zum tiefen Atem einlädt,
der Klang der Musik, der auch den Körper innerlich berührt.
Die Lomi Lomi ist mehr als eine Massage. Sie bringt Körper, Geist und Gefühl wieder in Einklang. Bei der Lomi geht es nicht darum, mit Kraft gezielt etwas „wegzudrücken“ oder verklebtes Gewebe zu lösen. Viele Techniken arbeiten mit Druck, Dehnung und intensiven Reizen. Das ist wirkungsvoll – verlangt danach vom Körper oft ordentlich Regeneration. Nach einer intensiven Thai-Massage braucht der Körper Ruhe, um die gesetzten Reize und Mikroverletzungen zu verarbeiten.
Achtsame, wiederholte und fließende Berührungen erinnern den Körper an seine natürliche Weichheit.
Nicht der Kampf gegen Spannung – sondern als Einladung zum Loslassen.
Die Lomi umarmt selbst tiefe Anspannungen weich und ohne Druck.
Nichts wird gezwungen. Nichts aufgebrochen.
So können sich innere Räume von allein öffnen
Der Atem wird tiefer, freier und fließender.
Der Körper beginnt wieder in seinem natürlichen Rhythmus zu arbeiten – ruhig, weit und lebendig.
Mit der tiefen Entspannung verändert sich auch die innere Wahrnehmung:
hin zu einem Gefühl von Weite, Präsenz und feiner Lebendigkeit.
„Wie Schokolade im warmen Fondue beginnt der Körper unter achtsamen Berührungen weich zu werden. Schicht für Schicht schmilzt, was lange festgehalten wurde. Sanft. Natürlich. Im eigenen Tempo.“
Bei der Lomi fließen die Berührungen ineinander.
Wie Wellen. Wie ein endloser Strom aus Bewegung und Präsenz.
Der Körper kann irgendwann nicht mehr klar unterscheiden, wo eine Bewegung beginnt oder endet.
Der Verstand versucht noch zu folgen … und wird langsam still.
Dann beginnt der Körper loszulassen.
Du gleitest in einen Zustand tiefer Entspannung – wach und gleichzeitig ganz bei dir.
Berührungen ohne Druck, dafür mit Zeit, lassen Spannungen von selbst weich werden.
Das Nervensystem beruhigt sich und ein Gefühl inneren Friedens breitet sich aus.
Die Lomi erreicht oft tiefere Schichten – dort, wo sich über Jahre Anspannung, Schutz und alte Muster gesammelt haben.
Langsam entfaltet sich ein Zustand, der sich kaum beschreiben lässt:
Viele Menschen haben nach einer Lomi das Gefühl, nicht nur berührt, sondern auf einer tieferen Ebene erinnert worden zu sein.
Als würde der Körper plötzlich wieder wissen, wie sich Vertrauen, Weichheit und innerer Frieden anfühlen.
Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis, warum die Lomi für viele Menschen zur „Königin der Massagen“ geworden ist.
Lomi Lomi ist ein Berührungsritual. Es gibt keinen festen Ablauf, und die Grundtechniken wechseln sich ständig ab. Die Lomi bewegt sich im Rhythmus deines Atems, beobachtet, wie er fließt, und geht darauf ein – deinem Aloha-Atem.
Sanfte, rhythmische Wellenbewegungen bewegen den ganzen Körper – wie Wellen, die dich tragen. Diese Technik verbindet einzelne Körperbereiche zu einem harmonischen Ganzen und bringt dein Mana – deine Lebensenergie – wieder in Fluss.
Mit achtsamer Präsenz werden verspannte Muskeln sanft ins Spüren gebracht. Das Gewebe wird gedehnt und bewegt, der Atem vertieft sich weiter. Oft geht damit ein emotionales Aufatmen einher.
Die Arbeit mit den Unterarmen ist ein Herzstück der Lomi Lomi. Sie verbindet Sanftheit mit Tiefe. Die Massagegriffe erreichen tiefere Schichten – ohne Härte, ohne Widerstand. Es fühlt sich an wie ein Modellieren der Muskeln.
Wie beim Hula-Tanz werden kreisende Bewegungen der Arme und Beine in alle Richtungen ausgeführt. Die Bewegungen sind dabei immer ganz sanft an der Grenze der Beweglichkeit. Gelenke werden behutsam gelockert, Energieblockaden dürfen sich lösen. Diese Technik schenkt Leichtigkeit. Innerlich beweglicher zu werden, kann ein Gefühl von Freiheit entstehen lassen – körperlich wie emotional.
Die Lomi Lomi beginnt und endet mit einem stillen Moment der Verbindung – einem Gebet oder einer Segnung. Diese Praxis bringt dich ins Herz, richtet dich innerlich aus und öffnet einen Raum für Heilung. Mana darf wieder durch den Körper fließen.
Berührung ist ein Grundbedürfnis. Und doch geht es bei der Lomi Lomi um mehr als bloßes Berührtwerden – es geht um echtes Spüren, um Präsenz, um Verbindung. Uwe Schneider, einer meiner Lehrer, sagte es so treffend: „Lomi ist Liebe in Aktion.“
Eine gute Lomi-Berührung ist weder zu sanft noch zu fest. Sie begegnet dir genau da, wo du bist – weich, wenn du angespannt bist; klar, wenn du Halt brauchst. Wie Wasser, das um einen Stein fließt, ohne gegen ihn zu kämpfen. Diese Art der Berührung lädt den Körper ein, sich zu öffnen, zu vertrauen, loszulassen.
Der Tastsinn ist der am stärksten ausgeprägte Sinn im Gehirn – er hilft uns, unseren Körper zu verorten, uns selbst zu spüren und in Kontakt mit der Welt zu treten. Lomi nutzt diesen Sinn nicht nur funktional, sondern auf liebevolle Weise. So entsteht ein Raum, in dem sich Körper, Geist und Seele erinnern dürfen: Ich bin da. Ich bin ganz.
Natürlich wirkt Lomi auch körperlich: Sie löst Spannungen, öffnet das Fasziengewebe, aktiviert die Lymphe, verbessert den Stoffwechsel und bringt die Lebensenergie ins Fließen. Doch was sie so besonders macht, ist die Berührungsqualität – achtsam, fließend, verbunden.
Viele kommen mit Muskelverspannungen – und gehen mit einem entspannten Lächeln. Schon in 90 Minuten zeigt sich oft eine spürbare Veränderung: Mehr Weichheit, mehr Raum, mehr bei sich sein. Und manchmal sogar das Gefühl, ein wenig durchgepustet worden zu sein – im besten Sinne.
In der hawaiianischen Tradition gab es Lomi-Zeremonien, die Stunden oder Tage dauerten. Davon sind wir im Alltag oft weit entfernt – aber die Sehnsucht nach echter Berührung wächst. Immer mehr Menschen gönnen sich eine Massage nicht nur zur Pflege, sondern zur Regeneration. Zur Rückverbindung mit sich selbst.
Wer berührt ist, begegnet der Welt gelassener. Wer sich selbst spürt, hat mehr Kraft für Neues. Und wer innerlich weich wird, braucht keinen harten Panzer mehr. Lomi schenkt genau das – Berührung, die nicht nur die Haut erreicht, sondern das Herz.
Wärme ist ein zentrales Element in der Lomi – sie öffnet, beruhigt und umhüllt. Auch wenn wir nicht am hawaiianischen Strand massieren, fühlt es sich manchmal genauso an: Die wohltuende Strahlung des Tiefenwärmestrahlers über der Liege wirkt wie ein Sonnenbad – sanft, durchdringend, einhüllend.
Die Lomi wird mit warmem Öl ausgeführt – ohne Wärme kühlt der Körper dabei schnell aus. Ein angenehm temperierter Raum, eine beheizte Liege und liebevoll erwärmtes Öl schaffen von Beginn an ein Gefühl von Geborgenheit. Denn tiefe Entspannung entsteht nur dort, wo Wärme und Sicherheit spürbar sind.
Bei festgehaltenen Emotionen, chronischer Anspannung oder einfach nur einem „kühlen“ Alltag wirken warme Berührungen wie Balsam. Und manchmal braucht es noch ein bisschen mehr – dann kommen warme Lavasteine (Hot Stones) ins Spiel.
Warme Steine wirken wie kleine Sonnen auf dem Körper. Sie schenken tiefgehende Wärme, öffnen das Gewebe und helfen dabei, die fließenden Lomi-Bewegungen noch tiefer wirken zu lassen. Besonders bei kühlen Körperstellen, verspannten Zonen oder dem Gefühl von „innerem Frost“ bewirken sie wahre Wunder.
Die Kombination aus fließender Berührung, warmem Öl, behaglicher Raumtemperatur und der sanften Kraft der Hot Stones schafft ein rundum geborgenes Erlebnis. Du darfst dich eingehüllt fühlen – in Wärme, in Berührung, in Aloha.
Und manchmal ist genau das der Moment, in dem etwas tief im Inneren aufatmet. Die Muskeln schmelzen, die Gedanken werden still – und du spürst: Jetzt darf alles weich werden.
In der hawaiianischen Heilarbeit haben Körperzonen eine symbolische Bedeutung. Jede Region des Körpers steht für bestimmte Lebensthemen, emotionale Speicher oder energetische Aufgaben. Lomi Lomi berührt nicht nur Muskeln, sondern auch innere Prozesse – liebevoll, achtsam und im Fluss.
In der Huna-Lehre steht der Rücken für die Zukunft. Die Wirbelsäule trägt uns durchs Leben – körperlich wie energetisch. Blockaden entlang der Wirbelsäule können auf emotionale Themen hindeuten:
Die Lomi arbeitet sich sanft entlang der Wirbelsäule vor – mit Händen, Unterarmen, manchmal auch mit Ellbogen. Ziel ist es, den Energiefluss zu harmonisieren und „alte Last“ loszulassen – ganz ohne Kampf, ganz im eigenen Tempo.
Die Schienbeine tragen unser Gewicht – im übertragenen Sinn auch unsere Lebenslast. Sie stehen für Standfestigkeit und die Fähigkeit, voranzugehen. In ihnen speichern sich oft Gefühle wie Schuld, Zweifel oder das Empfinden, „nicht auf dem richtigen Weg“ zu sein. Lomi löst hier Spannungen und schenkt Stabilität und neue Ausrichtung.
Die Schultern symbolisieren Lasten, Verantwortung und den Willen zur Umsetzung. Viele Menschen tragen hier sprichwörtlich „die Welt“. In den Armen spiegeln sich Handlungsfreiheit, Kreativität und das Vermögen, Dinge anzunehmen oder loszulassen. Lomi lockert diese Bereiche und schenkt neue Leichtigkeit und Ausdruckskraft.
Der Brustkorb ist der Sitz von Herz und Atem – hier wohnen Mitgefühl, Lebensfreude und die Fähigkeit, sich zu öffnen. Eine angespannte Brust kann sich anfühlen wie festgehaltene Flügel. Die Lomi lädt dich ein, deinen Herzraum zu weiten – sanft, ohne Druck, getragen vom Aloha-Spirit.
Im Bauchraum sitzt unser zweites Gehirn – hier wird nicht nur Nahrung verdaut, sondern auch emotionale Erfahrungen. In der hawaiianischen Symbolik steht der Bauch für die Vergangenheit. Mit besonderer Achtsamkeit wird dieser Bereich in der Lomi berührt – um loszulassen, zu heilen, zu vertrauen.
Hüfte, Beine und Knie tragen uns – im Alltag wie im übertragenen Sinn. Verspannungen in diesen Zonen können mit Stagnation, Unsicherheit oder „gebremster Lebenslust“ zusammenhängen. Die Lomi löst diese Bereiche durch Dehnung, Mobilisation und fließende Berührung – damit du wieder freier gehen kannst.
Die Lomi begegnet all diesen Körperzonen mit einem tiefen Respekt. Jeder Griff, jede Bewegung ist Einladung zur Rückverbindung – mit dir selbst, mit deinem Körper und mit deinem inneren Gleichgewicht.
In der hawaiianischen Heilarbeit geht man davon aus, dass nicht nur Muskeln und Gewebe, sondern auch die Knochen Erinnerungen und Emotionen speichern.
Bone Washing ist eine Technik der längeren Lomi-Lomi-Massage. Sie konzentriert sich auf den Kontakt bis auf die Knochen.
Im Hawaiianischen bedeutet „Iwi“ Knochen und Ahnen. Die Knochen gelten als Speicher alter, persönlicher und kollektiver Erinnerungen. Beim Bone Washing können belastende Energien losgelassen werden. Gleichzeitig stärkt es den Kontakt zur inneren Stärke und zum Erbe der Ahnen.
Bone Washing ist ein Reinigungsritual auf Knochenebene. Sie kann emotionale Blockaden lösen und Klarheit schenken.
Der Herzraum ist ein zentraler Ort in der Lomi-Lomi-Massage. Dieser Bereich umfasst Brustbein, Herz, Atemzentrum und Solarplexus. Hier sitzt unsere Fähigkeit zu fühlen, zu verbinden und uns selbst wahrhaft zu begegnen. Seine Berührung geschieht stets achtsam, würdevoll und im Einklang mit dem Atem.
Diese sensible Zone wird erst im letzten Teil einer längeren Lomi eingebunden. Das geschieht, wenn sich das Nervensystem beruhigt hat und die Muskeln weich sind. Dann ist ein Gefühl von Gehaltensein spürbar. In kürzeren Massagen bleibt der Herzraum oft bewusst ausgespart – aus Respekt vor der Tiefe, die diese Berührung auslösen kann.
Ein besonderes Element der Lomi ist das sanfte Wiegen des Oberkörpers durch Massageuntergriffe. Dabei wird der Brustraum getragen, bewegt und fast schwerelos in fließenden Bewegungen gehalten – wie von warmen Wellen umspült. Diese Technik kann den Herzraum ohne direkten Druck öffnen, mit tiefer Wirkung auf emotionaler und energetischer Ebene.
Zum Ende der Lomi können wir dich – ganz sanft zur bewussten Aloha-Herzraumatmung anleiten. Es ist ein stilles Ritual – tief verbunden, achtsam und zart:
Dieser Moment wird von vielen Menschen wie eine kleine innere Tür erlebt, die sich öffnet. Es braucht nichts weiter als Atmung, Hingabe und achtsames Spüren.
Die Berührung des Herzraums ist eine Einladung. Sie geschieht intuitiv, nicht mechanisch, und zwar dann, wenn der Körper bereit ist. In Verbindung mit der Atmung, mit Achtsamkeit und dem Geist von Aloha kann sie ein stiller, aber kraftvoller Wendepunkt in der Massage und im Leben sein.
Möchtest du die Aloha-Herzraumatmung auch zu Hause üben oder als kleines Ritual in deinen Alltag integrieren, kann dich dein Lomi-Masseur oder deine Masseurin gern dazu inspirieren. 🌺
Traditionell wird die Lomi Lomi Massage unbekleidet unter einem Tuch (Sarong oder Lungi) empfangen. Der Körper ist achtsam zugedeckt – die gerade behandelten Körperbereiche werden nach und nach behutsam aufgedeckt.
Während der gesamten Massage bleibt der Intimbereich bedeckt, geschützt und selbstverständlich unberührt. Achtsamkeit und Würde stehen an oberster Stelle.
Der Zauber der Lomi entfaltet sich nur dannt, wo sich der Körper entspannen und die Seele vertrauensvoll öffnen darf. Wo Stress oder Anspannung spürbar bleiben, kann die tiefe Wirkung nicht greifen – Aloha braucht Sicherheit.
Die Lomi wirkt am besten, wenn du dich sicher und geborgen fühlst.
Die wohltuende Wärme im Raum und die sanfte Strahlung der Deckenheizung erzeugen ein Gefühl wie unter der Sonne: geborgen, durchwärmt, entspannt.
Wer möchte, kann Unterwäsche tragen – wichtig ist das eigene Wohlbefinden. Allerdings können fließende Massagebewegungen über die Seitenflanken und das Becken mit Unterwäsche etwas eingeschränkt sein. Es ist dein Raum, dein Körper, dein Tempo.
Die Lomi berührt – und zwar ganzheitlich. Sie kommt dem Körper nahe, aber nie zu nah. Der Raum ist sicher, getragen von Achtsamkeit, Respekt und liebevoller Präsenz. Du darfst dich entspannen, loslassen, sein.
Ein guter Lomi-Praktiker begegnet dir nie aufdringlich. Der Blick ist klar und würdevoll, die Berührung spürend statt „machend“. Es geht nicht um Technik, sondern um echte Präsenz – fühlend, lauschend, achtsam.
Das Gefühl, „nackt“ zu sein, weicht schnell einem tiefen Empfinden von Gehaltensein. Viele Menschen berichten, dass sie sich bei der Lomi geschützter fühlen als bei mancher Massage mit Kleidung.
Wenn du dir unsicher bist, sprich deine Fragen oder Wünsche gerne im Vorgespräch an. Alles darf gesagt werden – nichts muss. Du entscheidest jederzeit, was für dich stimmt.
Lomi Lomi ist ein sinnliches, wohltuendes und zutiefst entspannendes Erlebnis – keine erotische Massage. Es geht um Verbindung, um Aloha und einem Raum, in dem du einfach sein darfst.
Je mehr Zeit sich die Berührung nehmen darf, desto tiefer kann sich das Körpersystem entspannen, lösen und regenerieren. Jede Minute mehr ist ein Stück Raum für Loslassen, Eintauchen, Nachspüren.
60 Minuten – Kurzbehandlung oder Basis-Lomi in einem SPA
Kurz und kompakt – ideal zum Kennenlernen oder als kleine Auszeit für den Rücken, Nacken oder die Schultern. Gut für einen ersten Eindruck, aber nicht geeignet für tiefere Prozesse. Eine gute Lomi braucht mehr Zeit.
90 Minuten – Die klassische Lomi-Erfahrung
Unsere Empfehlung als Einstieg in die Ganzkörper-Lomi. Vorder- und Rückseite können integriert werden, ebenso fließende Übergänge, Atem und Weite. Tiefer als eine Standardmassage – aber noch gut in einen vollen Alltag integrierbar.
120 Minuten – Die Lomi Lomi Nui
Mit dieser Zeit kann sich die Massage in ihrer ganzen Fülle entfalten. Weichwerden, Herzraumberührung, sanftes Wiegen, Integration und Raum für Tiefenentspannung. Wer sich „lomisieren“ lassen möchte, ist hier richtig.
150 Minuten – Die volle Lomi Lomi Nui
Ein echtes Ritual. In dieser Tiefe können emotionale Spannungen liebevoll aufgefangen werden. Der Körper erinnert sich an sein natürliches Gleichgewicht. Ideal für Menschen mit viel Stress, Unruhe oder innerem Umbruch.
180 Minuten – Die Ancient Lomi Lomi als Zeremonie
Die Königin der Massagen. Diese Zeit erlaubt es, komplett einzutauchen – getragen von Berührung, Rhythmus, Atem und Aloha. Wer sich neu ausrichten, regenerieren oder einfach aus allem aussteigen möchte, findet hier den Raum dafür. Danach fühlen sich viele wie „neu geboren“.
Du bist unsicher, welche Dauer für dich passend ist? Sprich uns gerne an – gemeinsam finden wir den richtigen Raum für deine Lomi-Reise.
Die Lomi Lomi Massage eignet sich für Menschen, die sich nach tiefer Entspannung, Wärme und einem bewussten Innehalten sehnen. Sie kann helfen, den Alltag für eine Weile loszulassen und wieder mehr im eigenen Körper anzukommen.
Viele Menschen genießen die Lomi Lomi zum Beispiel:
Viele Gäste beschreiben die Lomi weniger als „Behandlung“, sondern eher als ein besonderes Erlebnis für Körper, Herz und Sinne.
Die Lomi Lomi Massage eignet sich für Menschen, die sich nach tiefer Entspannung, Wärme und einem bewussten Innehalten sehnen. Sie kann dabei unterstützen, den Alltag für eine Weile loszulassen und wieder mehr im eigenen Körper anzukommen.
Viele Menschen genießen die Lomi Lomi zum Beispiel:
Die langen, rhythmischen Bewegungen der Lomi Lomi Massage wirken nicht nur entspannend, sondern sprechen den Körper ganzheitlich an. Durch die großflächigen Berührungen und die Wärme des Öls werden Muskulatur, Faszien und Gewebe weich und geschmeidig.
Viele Menschen erleben die Lomi Lomi nicht nur als körperliche Massage, sondern auch als emotional tief berührende Erfahrung. Die achtsamen Berührungen, die Wärme und die ruhige Atmosphäre können dabei helfen, innere Anspannung und emotionale Belastungen sanft loszulassen.
In der traditionellen hawaiianischen Sichtweise soll die Lomi Lomi dabei unterstützen, innere Blockaden zu lösen und den Energiefluss wieder harmonischer werden zu lassen. Der Mensch wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Einheit aus Körper, Geist und innerem Erleben.
Die Lomi Lomi Massage ist eine wohltuende Wellnessanwendung. In bestimmten Situationen sollte jedoch auf die Massage verzichtet oder vorab ärztliche Rücksprache gehalten werden.
Bei chronischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder anderen gesundheitlichen Unsicherheiten empfiehlt es sich, die Lomi-Lomi-Anwendung vorab mit einem Arzt abzuklären.
Die Lomi Lomi Massage ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
Die Lomi Lomi ist keine Massage nach Schema – sie ist ein lebendiger, intuitiver Prozess. Jede Begegnung, jeder Körper, jede Stimmung ist anders. Deshalb wird auch jede Lomi individuell auf dich abgestimmt. Kein Ablauf von der Stange, sondern ein auf dich eingehender Fluss aus Berührung, Achtsamkeit und Präsenz.
Im Vorgespräch klären wir, was du brauchst – heute, in diesem Moment.
Die Lomi begleitet dich auf deinem Weg – so, wie es für dich stimmt.
Ja – Lomi ist individuell. Sie hört zu, spürt hin und folgt dem, was sich zeigt. Lomi ist einzigartig – so wie du.
Die Lomi Lomi Massage ist eine außergewöhnliche Massageerfahrung, die über eine klassische Wellnessbehandlung hinausgeht. Mit ihrer Aloha-Atmosphäre, den liebevoll fließenden Berührungen und der ganzheitlichen Wirkung auf Körper und Geist ist sie wirklich besonders. Wer sich nach Entspannung und einem Hauch Aloha-Spirit sehnt, findet in der Lomi Lomi Massage ein wirkungsvolles Ritual, um den Alltag hinter sich zu lassen.
Der Energietempel – heilsame Berührungen ist mein Herzensprojekt. Dahinter stehe ich: Jörg Sarodnick, gelernter Bäckermeister, Inhaber der Stollenbackstube – einer traditionsreichen Bäckerei für Dresdner Christstollen – und leidenschaftlicher Körperarbeiter.
Ich bin Jahrgang 1972, aufgewachsen in der DDR – in einer Zeit, in der liebevoller Körperkontakt eher die Ausnahme war. Nähe, Zärtlichkeit, mal in den Arm genommen werden? Selten. Leistung zählte, funktionieren war Pflicht – auch bei uns im Familienbetrieb. Dass mir etwas fehlte, habe ich erst viel später wirklich gespürt.
Mit der Zeit suchte ich bewusst nach mehr Lebendigkeit, Leichtigkeit, echter Verbindung – und landete bei Selbsterfahrungsseminaren. Dabei wurde klar:
Berührung ist essenziell.
Nicht nur für den Körper – auch für die Seele.
Ich verstand plötzlich, warum mich Massagen, Osteopathie oder selbst eine gute Kopfmassage beim Friseur so tief berührten. Es ging nie nur um Wellness. Es ging um echte, achtsame Berührung. Nach jeder Behandlung fühlte ich mich geerdet, lebendig und aufgetankt – auch als Vater, Workaholic und Saisongeschäft-Geschüttelter. Berührung hat mein Nervensystem reguliert. Sie hat mich zurück in meine Mitte geholt.
Schwimmen, Sauna und Massage wurden über die Jahre mein persönliches Selfcare-Ritual – mein Weg, in den stürmischen Zeiten meiner Hauptsaison bei mir zu bleiben.
Im Juni 2009 bekam ich ein Lomi Lomi Ritual – an einem dieser perfekten Tage. Warmes Öl. Fließende, präsente Berührungen. Danach: Glücksrausch. Mein ganzer Körper vibrierte, ich fühlte mich genährt, verbunden, durchströmt. Es war, als hätte jemand meinen Stecker direkt an eine Starkstromleitung für Glück angeschlossen.
Da wusste ich:
Das will ich lernen. Das will ich weitergeben.
Seit meinem achten Lebensjahr habe ich unzählige Laibe Brot geknetet, geformt, mit Feingefühl bearbeitet. Diese Sensibilität in den Händen hat sich wie von selbst auf die Massage übertragen. Mit Achtsamkeit, Hingabe und einer tiefen Liebe zur Berührung, von Januar bis September.
Nach meinem Schlüsselerlebnis folgten viele Aus- und Weiterbildungen in Massage und Körperarbeit – immer begleitet von eigener Selbsterfahrung. Mit der Zeit wurde das hawaiianische Mana – die Lebensenergie – ein wichtiger Baustein meiner Arbeit.
Wenn diese Energie fließt, entsteht etwas Besonderes:
Tiefe, Ausgleich, innere Ruhe. Oft entsteht in den Behandlungen ein Zustand von Zentrierung, Freude, tiefer Entspannung. Man kommt wieder bei sich an – lebendig, klar, bereit für den Alltag.
Lomi Lomi ist für mich mehr als eine Massage. Sie ist eine Einladung zur Rückverbindung – mit dem Körper, dem Herzen, dem, was uns im Innersten nährt.
Die hawaiianische Lehrerin Pilahi Paki sagte einst, das alte Wissen müsse mit der Welt geteilt werden. Sie sprach von einer kommenden Krise der Menschheit – und davon, dass Hawaii etwas zu geben habe: den Aloha Spirit. Der Weg zurück zur Verbindung, zur Liebe, zur Heilung – durch bewusste Berührung und bewussten Atem.
Im Energietempel kreiere ich Räume für diese Rückverbindung – Räume, in denen ein tiefes Wohlgefühl, innere Harmonie und einfaches „Da-Sein“ möglich werden. Ich bringe das in die Welt, was ich mir selbst am meisten gewünscht hätte: einen Ort, an dem Berührung heilsam sein darf.
Menschen in Entspannung, Balance und ein kleines Stück ins innere Glück zu begleiten – das ist meine Absicht im Energietempel.
Ich liebe die Lomi. Und oft wurde ich nach einer Behandlung gefragt:
„Jörg, warst du eigentlich schon mal auf Hawaii – hast du die Massage dort gelernt?“
Wie oft ich Nein sagen musste, weiß ich nicht mehr. Aber jedes Nein war ein kleiner Tritt in den … na ja, ihr wisst schon. Ein Schubs in Richtung Traumverwirklichung.
Im Sommer 2017 war es endlich so weit: Lomi lernen auf Hawaii. Den Aloha Spirit direkt an der Quelle einatmen – langsam und tief.
Hawaii, wie aus dem Bilderbuch: tropische Inseln, diese unvergesslichen Düfte, traumhafte Strände, tosende Wasserfälle, Trekking, Paddeltouren, Riesenschildkröten, Surfspots, Hula, herzliche Menschen. Wir haben ihn gespürt – den Aloha Spirit, diese besondere Lebensfreude der Hawaiianer.
Auf Hawaii ist der Aloha Spirit übrigens nicht nur ein Gefühl – sondern gesetzlich verankert: ein Staatsauftrag zum achtsamen, liebevollen Umgang miteinander.
Unsere erste Station im „Aloha State“ war Kauai – und sie wurde mein persönlicher Favorit.
Oahu dagegen hatte eine ganz eigene Stimmung. Vier US-Militärbasen und unsere Airbnb-Host – Tochter eines Generals – wirkten eher … speziell. Sie war wie gepanzert, und Gastfreundschaft war nicht ihr Hauptfach. Aber dann kam alles anders: Sie litt unter starken Schmerzen beim Gehen.
Caro brachte das Gespräch auf Schmerzpunkttherapie, und nach unserer Behandlung an Knie und Hüfte war sie am nächsten Tag schmerzfrei unterwegs.Danke, Moni, für diesen wunderbaren Tagesausflug über „deine Insel Oahu“!
Ein paar Erlebnisse haben sich mir eingebrannt:
Schwimmen unter Wasserfällen, ein Sonnenaufgang auf dem Vulkan – und natürlich die vielen Massagen und Workshops, die wir besucht haben.
– Die Sea-Shell-Massage bei Kumu Karen
– Lomi Lomi Deep Tissue mit Kua Lua im „Ho'omana Spa“ auf Maui
– Kua Lua bedeutet „Back Walking“, also Massage mit den Füßen. Hat ordentlich geknackt – und gelockert.
Am meisten beeindruckt hat mich ein Treatment im Angeline’s DaySpa auf Kauai:
Sea Salt Scrub im Steam Room plus 4-händige Lomi. Im Dampfbad – einer Holzhütte unter freiem Himmel – wurden wir mit einem Meersalz-Ton-Peeling eingerieben. Der warme Dampf bereitete den Körper wunderbar auf die Lomi vor. Ich erinnere mich noch an das Prickeln in meinen Hand-Chakren.
Dann duschen im Freien, nochmal dampfen, chillen auf dem Gartendeck – und dann: pure Magie. Eine göttliche Lomi in einem luftigen Raum, durch den noch der Wind strich.
Diese Reise hat mich tief inspiriert – für meine Arbeit und mein Verständnis der Lomi.
Und ja: Ich war auf Hawaii.
Aber: Man muss nicht dort gewesen sein, um Lomi zu geben.
Der Aloha Spirit lässt sich von überall her rufen. Wenn wir ganz bewusst in diesen Zustand eintauchen, wirkt er – wie ein kraftvoller Balsam für Körper und Seele.
Vielleicht, weil die Lomi einen aus aus dem Alltag herausholt und an etwas erinnert, das dort schnell verloren geht: innere Ruhe, Herzlichkeit, Wärme und achtsame Berührung.
Fließende Bewegungen, warmes Öl und die besondere Qualität der Berührung lassen den Körper Schicht für Schicht weich werden.
Der Atem wird tiefer. Der Kopf stiller.
Und plötzlich entsteht das Gefühl, wieder ganz bei sich selbst anzukommen.
Die Lomi ist für viele Menschen mehr als eine Massage.
Eher wie ein Kurzurlaub für die Sinne in der Südsee: genährt von den Berührungen, durchwärmt wie von Sonnenstrahlen auf der Haut, weichgespült von fließenden Wellenbewegungen des Ozeans – erfüllt von Geschmeidigkeit, Leichtigkeit und einem tiefen Wohlgefühl für Körper, Herz und Seele. Und vielleicht sogar wie ein kleines Bad im Wohlfühlhormon Oxytocin.