Einen Raum zu schaffen, in dem du dich sicher, gehalten und willkommen fühlen kannst, ist Lisa eine Herzensangelegenheit. Du musst nichts leisten, nichts erklären und nichts zurückhalten. Was du gerade mitbringst, darf da sein – Ruhe und Lebendigkeit, Leichtigkeit und Schwere, Gedanken und Gefühle.
Die Zeit der Berührung ist für Lisa eine Einladung, wieder bei dir selbst anzukommen. Die langen, fließenden Bewegungen der Lomi holen deine Aufmerksamkeit aus dem Denken zurück in den Körper. Du spürst deinen Atem, die Wärme der Hände auf deiner Haut, das Gewicht deines Körpers. Vielleicht werden die Schultern weicher. Vielleicht entsteht mehr Raum, um in dich hineinzuhören und wahrzunehmen, was du gerade brauchst.
Lisa massiert achtsam und intuitiv. Sie lässt sich von dem leiten, was sie während der Massage wahrnimmt, und stimmt ihre Berührungen darauf ab. Mal sind sie ruhig und sanft, mal kraftvoller und bewegt. Auf Wunsch begleiten Musik, Gesang und bewusster Atem die Lomi. Besonders die Musik ist für Lisa ein Weg, für eine Weile weniger zu denken und mehr zu fühlen.
Dabei geht es nicht darum, etwas erreichen zu müssen. Du darfst empfangen. Du darfst spüren. Und du darfst deinem Körper die Zeit geben, die er braucht, um loszulassen.
Ihre tiefste Inspiration findet Lisa in der Natur. Die Erde, Pflanzen und Tiere erinnern sie daran, wie selbstverständlich Leben seinen eigenen Rhythmen folgt. Auch ihre Familie, ihre Eltern, Großeltern und Ahnen haben ihren Weg geprägt.
Reisen nach Portugal, Spanien und Kolumbien sowie Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften haben Lisa neue Perspektiven auf Rituale, Gemeinschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Natur eröffnet. Ebenso wichtig waren für sie die Reisen nach innen – Zeiten, in denen sie sich mit sich selbst, ihren Gefühlen und eigenen Bedürfnissen auseinandergesetzt hat.
Musik, Sing- und Heilkreise und die Arbeit mit zeremoniellem Kakao haben ihr weitere Formen des gemeinsamen Erlebens eröffnet. Erfahrungen aus Seminaren zu Breathwork, holotropem Atmen, Weiblichkeit und Selbstliebe fließen ebenfalls in ihre Art der Begleitung ein.
Von 2020 bis 2024 arbeitete Lisa in Dresden mit Erwachsenen und Kindern als persönliche Assistentin, Alltagsbegleiterin und im Bundesfreiwilligendienst. Seit 2023 befindet sie sich bei Jana und René Schliwiski von Yoga Yantra in Chemnitz in der Yogalehrer-Ausbildung. 2024 absolvierte sie bei Franziska Schöne und Anke André in Bad Meinberg ihre Ausbildung zur hawaiianischen Lomi-Lomi-Energiemasseurin.
Die Lomi Lomi hat Lisa selbst tief berührt. In ihr findet sie vieles wieder, was ihr am Herzen liegt: achtsame Begegnung, fließende Bewegung, Musik, bewussten Atem und die Möglichkeit, einen Menschen über Berührung zu begleiten.
Wenn ihre Hände und Unterarme in langen Bewegungen über deinen Körper gleiten, entsteht ein eigener Rhythmus. Du musst ihm nicht folgen. Du kannst dich tragen lassen. Der Atem kommt und geht. Für eine Weile darf das Müssen in den Hintergrund treten und das Spüren mehr Raum bekommen.
In der Kakao Lomi verbindet Lisa zwei Dinge, die ihr besonders am Herzen liegen: ein bewusstes Kakao-Ritual und die fließende Berührung der Lomi.
Bevor die Massage beginnt, nimmst du dir Zeit für den Kakao. Du hältst die warme Tasse in den Händen, riechst seinen herben Duft und schmeckst ihn Schluck für Schluck. Dieser bewusste Beginn hilft, den Alltag für einen Moment draußen zu lassen und mit deiner Aufmerksamkeit bei dir anzukommen.
Danach geht das Ritual in die Lomi über. Wärme, fließende Berührungen, Musik und Atem verbinden sich zu einer gemeinsamen Erfahrung. Dabei muss nichts Bestimmtes geschehen. Du darfst wahrnehmen, was sich zeigt, und einfach mit dem sein, was gerade da ist.
Für Lisa ist diese Verbindung eine Einladung, sich selbst Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken – nicht um etwas an sich zu verändern, sondern um sich wieder bewusster zu spüren.